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SPD-Antrag überrascht

Quelle: IVZ 22.01.2020

von Frank Klausmeyer

Die SPD in Westerkappeln fordert freien Eintritt ins Freibad für Feuerwehr und Kinder. „Was nichts kostet, ist auch nichts wert“, kommentiert unser Redakteur Frank Klausmeyer.

 


Liebe SPD, bitte nochmal nachdenken.

Der Antrag der SPD zeigt, dass es Westerkappeln unter der Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer finanziell gut geht. Sonst könnte man solche Wahlgeschenke gar nicht verteilen. Der Vorgang zeigt aber auch, wie verzweifelt die Lage der örtlichen SPD sein muss, wenn ohne den Versuch einer Begründung solche Wahlgeschenke verteilt werden sollen.

Richtig ist: Alle jene, die im Rettungswesen tätig sind, müssen auch körperlich fit sein. Deshalb ist durchaus legitim und logisch, wenn unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Rahmen ihrer Dienstabende und sonstigen Übungstermine in der Gruppe freien Eintritt in das Freibad haben. Es ist aber nicht klar, warum die SPD allein Feuerwehrleute auch in der Freizeit freien Eintritt gewähren will. Eine solche Bevorzugung treibt einen Keil in die Arbeit von Ehrenamtlichen und benachteiligt grundlos jene, die in anderen Bereichen, etwa im DRK, als Jugendtrainer im Sport oder im Pflegebereich, tätig sind. Die Würdigung von Ehrenamt ist kein Spielball im Wahlkampf.

Für Schulkinder favorisieren wir als CDU eine Freikarte während der Schulferien im Rahmen der Ferienspaßprogramms. Das war schon früher eine gute Lösung.